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Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus)

Synonyme: Lorbeerkirsche

Giftigkeit : giftig

Standort/Verbreitung:
Südbalkan, Kleinasien. Als Zierstrauch in Parkanlagen und Gärten.

Typische Merkmale:
Der zur Familie der Rosengewächse zählende Kirschlorbeer wächst als bis zu 3 m hoher Strauch. Die immergrünen Blätter sind etwa 15 cm lang und elliptisch. Die kleinen Blüten (April bis Mai) sind weiß, in vielblütigen Trauben angeordnet. Die reifen Früchte (August bis September) sind kugelig, schwarzglänzend und besitzen einen Steinkern.

Giftige Pflanzenteile:
Alle Pflanzenteile, besonders die Blätter und Samen, sind giftig.

Giftig durch:
Vor allem in Blättern und Samen befinden sich zyanogene Glykoside, in geringen Mengen auch im Fruchtfleisch. Die Blätter müssen gut gekaut werden, um Blausäure freizusetzen.

Kritische Dosis:
Bei Blättern nicht bekannt. Falls bis zu drei Beeren aufgenommen wurden, ist in der Regel nicht mit Vergiftungserscheinungen zu rechnen.

Mögliche Symptome:
Nach Verzehr von mehreren Beeren oder Blättern kommt es zu Bauchschmerzen, Übelkeit und Brechreiz. Gelegentlich zeigt sich Gesichtsröte. In seltenen Fällen finden sich Kopfschmerzen, Schwindel, verminderte Atmung und Bewußtlosigkeit.

Erste Hilfe:
Nach Verzehr von maximal drei Beeren ist die Zufuhr von Flüssigkeit ausreichend, darüberhinaus ist nach Literaturangaben ärztlicherseits Kohlegabe, gegebenenfalls auch die Giftentfernung erforderlich.











© Informationszentrale gegen Vergiftungen NRW
Photo: Prof. Dr. Wilhelm Barthlott, Botanischer Garten
der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

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