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China-Restaurant-Syndrom

Gefahr:
In der chinesischen Küche werden Nahrungsmittelzusätze als Geschmacksverstärker oder zum Färben von Speisen (z.B. Tartrazin = E102) benutzt. Außerdem werden Lebensmittel mit hohem Glutaminsäuregehalt angeboten.

Worin enthalten?
Z.B. in Sojasaucen, Weizen, Mais.

Symptome:
akut: nach 0,5 bis 2 Stunden möglicherweise Übelkeit, Schwitzen, Schwäche, Kopfschmerzen, gesteigerte Pulsfrequenz, Taubheitsgefühl im Bereich von Nacken und Armen. Dauer etwa 2 Stunden. Im Rahmen einer sogenannten "Pseudoallergischen Reaktion" kann es weiterhin zu Hautausschlag, Juckreiz, Schnupfen, Durchfall und Blutdruckabfall kommen. Bei Asthmatikern kann es nach etwa 1 bis 12 Stunden zur Auslösung eines Asthmaanfalls kommen.
chronisch: nicht bekannt.

Therapie:
In der Regel nicht notwendig. Bei heftigen akuten Beschwerden gegebenenfalls symptomatische Maßnahmen bzw. bei Asthmaanfall Therapie desselben.

Was tun?
Meiden exzessiver Mengen der genannten Lebensmittel, vor allem Sojasauce. Besonders bei bekanntem Asthmaleiden weitgehender Verzicht darauf.

Zuletzt bearbeitet: Friday, 14-Jul-2006

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